Allgemeines

Woher kommt der Name Ro70?

Ro70 ist die Abkürzung von Eduard-Rosenthal-Straße 70, der Adresse des ehemaligen Weimarer Hufeland-Klinikums, welches von vielen Weimarern schon zu Krankenhaus-Zeiten „die Ro70“ genannt wurde. Diesen Namen haben wir für das Wohnprojekt übernommen.

Was ist ein Wohnprojekt?

In einem „Wohnprojekt“ schließen sich Menschen freiwillig zusammen, weil sie bewusst bestimmte Bereiche ihres Lebens miteinander teilen wollen. Art und Umfang dieser geteilten Lebensbereiche ist von Projekt von Projekt verschieden, je nach dem welche Ansprüche die Bewohner haben.
Wir, die Mitglieder der Genossenschaft, haben den Anspruch, neben der eigenen Wohnung als Rückzugsort, auch diverse Angebote für gemeinsame Freizeitaktivitäten im Wohnprojekt Ro70 zu schaffen und zu nutzen: z.B. gemeinsam gärtnern, mal zusammen kochen, ab und an Kultur-Abende organisieren oder sich einfach im Innenhof zum Schwatz auf der Parkbank verabreden.

Welche Chancen bietet ein Wohnprojekt?

Ein Wohnprojekt wie die Ro70 bietet die Chance, dass über die Jahre des Zusammenlebens mehr entsteht als nur ein „Hallo-Sagen im Hof“! Nachbarinnen und Nachbarn lernen sich kennen, Freundschaften entstehen. Menschen pflegen den sozialen Austausch, helfen sich gegenseitig im Alltag und teilen diverse Gemeinschaftsgüter. Familien und Alleinerziehende sehen ihre Kinder gemeinsam aufwachsen. Ältere Menschen können lange ein selbstbestimmtes Leben führen. Menschen mit Betreuungsbedarf nehmen am gesellschaftlichen Leben teil.

Wem gehört die Immobilie?

Die Genossenschaft hat das bebaute Grundstück am 23. März 2016 gekauft und ist Eigentümer. Die formelle Eigentumsübertragung im Grundbuch kann noch einige Monate in Anspruch nehmen.

Wer ist UTB?

Für die Projektsteuerung von der Idee bis zum Einzug haben wir einen professionellen und erfahrenden Partner mit ins Boot geholt: die UTB Projektmanagement und Verwaltungsgesellschaft aus Berlin. Seit 1996 realisiert die UTB erfolgreich genossenschaftliche Wohnprojekte unter aktiver Beteiligung der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Wer ist KOOP?

KOOP steht für das Weimarer Architektur- und Ingenieurbüro KOOP Heise+Christoph. Architektin Antje Heise und Bauingenieur Lars Christoph wohnen und arbeiteten selbst in einem genossenschaftlichen Wohnprojekt. Seit mehreren Jahren begleiten sie Bauherrengemeinschaften zum Thema Mehrgenerationswohnen und ökologisches Bauen und Sanieren.

Wer trägt die Verantwortung für das Wohnprojekt?

Als wirtschaftlich agierendes Unternehmen trägt die Genossenschaft für alle Phasen der Planung und des Bauens die Verantwortung. Wir, die Mitglieder der Genossenschaft, sind die Eigentümer und Bauherren der Ro70. Das gilt auch für die spätere Verwaltung und Vermietung der Immobilie. Innerhalb unserer Genossenschaft arbeiten aufgabenbezogene Arbeitsgruppen (AGs) eng mit UTB und KOOP zusammen.

Bietet ein Wohnprojekt ausreichend Privatsphäre?

Ja. Wir achten darauf, dass neben all den Begegnungsmöglichkeiten die Privatsphäre nicht zu kurz kommt. Alle gemeinschaftlichen Angebote sind freiwillig! Jeder Bewohner kann sich immer in die eigene Wohnung, auf seinen Balkon oder auf die ruhige Liegewiese hinter dem Haus zurückziehen. So findet im Alltag jeder seine eigene Balance zwischen Gemeinschaft und Privatsphäre im Wohnprojekt.

Wie wird das Leben im Wohnprojekt organisiert?

Art und Umfang des Zusammenlebens organisieren die Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnprojekten selbst. Sie verständigen sich, wenn nötig, über verbindliche Regeln des Miteinanders und halten diese vertraglich fest (z. B. in einer Hausordnung). Sie treffen ihre Entscheidungen grundsätzlich basisdemokratisch.

Wann kann ich einziehen?

Der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen und damit der Einzug ist für Ende 2017/Anfang 2018 geplant.

Wie sicher ist es, dass der Einzug sich nicht verzögert?

Angesichts der allgemeinen Lage der Wirtschaft und Entwicklung des Marktes erscheint das anvisierte Ziel sehr sicher. Durch geschlossene Verträge besteht eine Rechtssicherheit. Die Mitgliederzahl wächst kontinuierlich. Unsere Architekten und auch die Projektsteuerer der UTB bestätigen, daß alles nach Plan läuft und auch die nächsten nötigen Schritte getan werden können.

 

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