Fragen zur Gemeinschaft

Wie ist das Prinzip „Hausgemeinschaften“ zu verstehen?

Die beiden Seitenflügel werden in jeweils drei eigenständige Aufgänge geteilt. So entstehen in jedem Seitenflügel drei Hausgemeinschaften, jeweils mit 6 bis 10 Wohnungen zwischen 40 und 170 m². Erfahrungen aus anderen Wohnprojekten haben gezeigt, dass die ideale Größe für eine Hausgemeinschaft zwischen 15 und 25 Personen bzw. bei maximal 10 Haushalten liegt. Innerhalb dieser Grenzen kann der persönliche Umgang miteinander gut gepflegt werden und das gegenseitige Vertrauen wachsen. Gleichzeitig verteilen sich die anfallenden Organisationsarbeiten auf ausreichend viele Schultern.

Welche Vorteile bietet die Aufgliederung in Hausgemeinschaften?

Erfahrungen aus anderen Wohnprojekten haben gezeigt, dass die ideale Größe für die Entstehung einer lebendigen Hausgemeinschaft bei rund 25 Personen (Erwachsene + Kinder) bzw. bei maximal 10 Haushalten liegt. Innerhalb dieser Grenzen kann der persönliche Umgang miteinander gut gepflegt werden und das gegenseitige Vertrauen wachsen. Durch die Aufteilung der Seitenflügel in jeweils 3 Mehrfamilieneinheiten schaffen wir die Voraussetzungen, dass in der Ro70 aktive, solidarische Hausgemeinschaften über die Jahre wachsen können. Ob es dazu kommt, wird der Alltag zeigen. Etliche Mitglieder wünschen sich jedenfalls ein intensiveres Zusammenleben im Rahmen ihrer Ro70-Hausgemeinschaft, als es für konventionelle Mietshäuser üblich ist. Sie wollen z.B. im Gemeinschaftsraum ab und an zusammen kochen, im Hausarten gegenseitig auf die Kinder aufpassen und sich auch anderswo im Alltag unter die Arme greifen.

Wer zieht mit ein?

Schon jetzt sind wir eine Gruppe von Menschen aus allen Lebensphasen. Mit dabei sind Familien und Alleinerziehende mit kleinen und großen Kindern, Singles und Paare, Berufstätige und Rentner. Das hauptsächlich Verbindende ist der Wunsch über die Generationen hinweg, im Wohnprojekt Ro70 gemeinsam ein neues Zuhause zu schaffen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist der Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Ein Teil der Gesamtfläche (etwa 450 m²) wird durch das gemeinnützige Lebenshilfewerk Weimar-Apolda für betreutes Wohnen genutzt.
Wie wird der Nachzug in den Hausgemeinschaften geregelt?
Für den Nachzug in den Hausgemeinschaften steht auf der persönlichen Entscheidungsebene die Hausgemeinschaft selbst. Sie sollte die Nachzügler persönlich kennen lernen, um mit einer Empfehlung an den Vorstand der Genossenschaft heranzutreten, der für die formale Entscheidung zuständig ist.

Wie funktioniert die Wohnungsbelegung?

Eine Belegungsempfehlung erfolgt nach der Reihenfolge der Mitgliedschaft, sowie nach den Angaben der Mitglieder auf den entsprechenden Belegungsfragebögen. Die Hausgemeinschaften wachsen organisch, Mitglied für Mitglied.